Das Gefühl, anders zu sein als die anderen

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom. Häufig wird in diesem Zusammenhang auch vom Zappelphilipp-Syndrom gesprochen. Die Kinderhypnose ist eine sanfte, spielerische und erfolgreiche Therapieform für Kinder mit ADHS. 

Hypnose bei Kindern mit ADHS

Die Hypnose kann den inneren Stress des Kindes vermindern. Veränderung findet dort statt, wo alle Verhaltensweisen ihren Ursprung haben: im Unterbewusstsein. Deshalb eignet sich Hypnose hervorragend für eine effektive und schnelle Verbesserung von ADHS-Symptomen.

Symptome bei ADHS

Kinder besitzen einen starken Bewegungsdrang und sind oftmals schwer zu bremsen. Das ist ein normales und gesundes Verhalten. ADHS-Kinder dagegen verspüren einen Bewegungsdrang in einem grösseren Ausmass, was sie in Ihrem Alltag einschränkt. 

Dies macht sich häufig in den ersten Schuljahren bemerkbar. In Situationen, in denen das Kind in der Schule still sitzen soll. Konzentriertes Arbeiten in der Schule fällt ihm schwer und es lässt sich dabei schnell ablenken. Manchmal äussert sich ADHS aber auch in Verträumtheit und Vergesslichkeit. 

Viele Kinder mit ADHS leiden unter dem Gefühl, anders zu sein als die anderen und irgendwie nicht „hineinzupassen“.

Botenstoffe aus dem Gleichgewicht

Wie und warum eine ADHS-Erkrankung auftritt, ist noch nicht abschliessend geklärt. Die wissenschaftliche Erklärung lautet, dass zwischen bestimmten Gehirnarealen, die Konzentration, Impulskontrolle und Wahrnehmung steuern, die Informationsverarbeitung fehlerhaft abläuft.

Dadurch geraten die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin aus dem Gleichgewicht. Eine Diagnose kann nur ein Facharzt oder eine Fachärztin stellen.

Nicht jeder „Zappelphilipp“ ist ein ADHS-Kind

Nicht jedes unruhige oder verträumte Kind leidet zwangsläufig an ADHS. Die Kernsymptome Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität und Hyperaktivität sind Dinge, die bei jedem Kind gelegentlich auftreten. Diese Kernsymptome können aber auch im Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung hervorgerufen werden.

ADHS-Kinder besitzen wunderbare Stärken

Leider wird oftmals gerne übersehen, dass Kinder mit ADHS die sogenannten „Zappelphilippe“ neben ihren auffälligen Problemen auch sehr viele Stärken und überaus positive Seiten besitzen. ADHS-Kinder sind in der Regel sehr offen, anderen Mensch zugewandt, meist guter Laune, voller Tatendrang, begeisterungsfähig und zum Scherzen aufgelegt. 

Sie besitzen auch die Fähigkeit, Interessantes und Neues besonders gut zu erfassen. ADHS-Kinder besitzen oft einen Blick für Details, die von anderen leicht übersehen werden. Zudem sind sie überaus einfallsreich, spontan und kreativ. Ihre Impulsivität setzt sich um in Energie, Dinge in Gang zu setzen.

Wie hilft Hypnose Kindern mit ADHS?

Genau hier kommt die Kinderhypnose zum Einsatz. Die Hypnose kann den inneren Stress des Kindes vermindern. Zudem kann man in der Hypnose optimal an Verhaltensweisen im Unterbewusstsein arbeiten. Weil Veränderung dort stattfindet, wo unsere sämtlichen Verhaltensweisen ihren Ursprung haben, nämlich in unserem Unterbewusstsein. Deshalb können sie dort optimal verändert werden. Dadurch kann die Kinderhypnose eine effektive und schnelle Verbesserung der ADHS-Symptome bewirken.

Mehr zur Hypnose bei Kindern:

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom. Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität sind die drei Hauptmerkmale bei ADHS. Wird ADHS nicht behandelt, beeinträchtigt sie oft die schulische und berufliche Leistungsfähigkeit und die sozialen Kontakte. 

ADHS gehört zu den häufigsten psychischen Störungen in der Kindheit. In vielen Fällen bleibt sie lebenslang bestehen. Von ADHS wird heute schnell gesprochen, wenn Kinder unaufmerksam und etwas zappelig sind. Eine sichere Diagnose können aber nur spezialisierte Fachärzte stellen.

Ja. Hypnose kann den inneren Stress des Kindes vermindern. Da die Veränderungen der Verhaltensweisen im Unterbewusstsein stattfinden, eignet sich die Hypnose hervorragend für eine effektive Verbesserung der Symptome.

Nicht jedes unruhige oder verträumte Kind leidet zwangsläufig an ADHS. Die Kernsymptome Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität und Hyperaktivität sind Dinge, die bei jedem Kind gelegentlich auftreten. Diese Kernsymptome können aber auch im Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung hervorgerufen werden.

ADS, das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, ist sozusagen der kleine Bruder des ADHS. Menschen mit ADS sind unkonzentriert und unaufmerksam, leiden aber nicht an der hyperaktiven Verhaltensauffälligkeit.

Was können Eltern selber tun um Ihr Kind zu unterstützen? Können Eltern etwas tun, um die Verhaltensprobleme ihres Kindes zu verbessern? Die Eltern haben grossen Einfluss auf Ihr Kind und können so die Auswirkungen von ADHS und das Verhalten Ihres Kindes positiv beeinflussen.

Welche Grundregeln können Eltern bei der Erziehung helfen?

  • Nehmen Sie die guten Seiten Ihres Kindes wahr. Bestärken Sie es darin. Das hilft Ihnen auch schwierigere Phasen zu überstehen und dem Kind zu zeigen, dass sie es mögen, so wie es ist.
  • Loben Sie Ihr Kind. Ihrem Kind fällt es schwerer als anderen Kindern, Regeln einzuhalten und Aufgaben zu Ende zu bringen. Loben Sie es deshalb immer, wenn es ihm gelingt. Positive Verstärkung fördert erwünschtes Verhalten. Bereits seine Anstrengungsbereitschaft sollte wertgeschätzt werden.
  • Schaffen Sie verlässliche Tagesstrukturierung und pflegen Sie Rituale. Dadurch kann sich das Kind im Tagesverlauf besser orientieren und weiss eher, wann welches Verhalten erwünscht ist.
  • Versuchen Sie, Probleme vorherzusehen. Manche Situationen sind bei Kindern mit ADHS besonders problematisch (z.B. Besuch, Hausaufgaben). Vereinbaren Sie vorher rechtzeitig Regeln für diese Situationen und Belohnungen bei Erfolg.
  • Behalten Sie die Geduld und Übersicht. Haben Sie Verständnis für die Besonderheiten im Verhalten des Kindes. Versuchen Sie ruhig zu bleiben, den inneren Abstand und die Geduld zu bewahren.
  • Tun Sie etwas für sich selbst. Kinder mit ADHS kosten viel Kraft. Achten Sie auch auf ihre eigenen Bedürfnisse. Davon profitiert auch Ihr Kind.